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Aufbau nationaler Adressdienste (NAD)

Derzeit gibt es keinen nationalen Dienst, mit dessen Hilfe Verwaltungseinheiten die aktuell gültigen Wohnsitzadressen von Personen validieren, suchen oder abgleichen können. Das Bundesamt für Justiz will die rechtlichen Grundlagen für einen solchen nationalen Adressdienst schaffen.

Beschreibung Zielzustand

Bei vielen Verwaltungsabläufen, beispielsweise der Erhebung des Militärpflichtersatzes oder der Krankenkassenprämien oder bei der Durchführung von Betreibungsverfahren, nimmt die verantwortliche Behörde schriftlich Kontakt mit der betroffenen Person auf. Dafür benötigt sie deren aktuelle Wohnsitzadresse.

Heute liegen die Wohnsitzadressen den Verwaltungen nur teilweise vor. Häufig ist daher ein aufwändiger Adressbeschaffungsprozess bei anderen Behörden nötig. Mit dem Aufbau nationaler Adressdienste, auf die Bund, Kantone und Gemeinden zugreifen können, können Verwaltungsabläufe daher vereinfacht und optimiert werden.

Über die nationalen Adressdienste sollen die öffentlichen Verwaltungen von Bund, Kantonen und Gemeinden künftig auf Wohnsitzadressen der Einwohnerinnen und Einwohner der ganzen Schweiz zugreifen können.

Unterstützende Massnahmen Termin
Vernehmlassungsentwurf. 

30.06.2019

Finanzierungskonzept. 

31.12.2018

Bereitstellung eines Prototypen.

31.12.2019

Berechtigungskonzept. 

31.12.2018

Betriebskonzept.  30.06.2019

Dokumentation

Faktenblatt Aufbau nationaler Adressdienste
Format:
PDF
Größe:
169 kb
Aktualisiert:
Machbarkeitsstudie für den Aufbau nationaler Adressdienste (2016)
Format:
PDF
Größe:
1 mb
Aktualisiert:

Projektverantwortliche Organisation

Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement, EJPD

Bundesamt für Justiz, BJ

Bundesrain 20, CH-3003 Bern

Ansprechperson: Marianne Fraefel

Kontakt: marianne.fraefel(at)bj.admin.ch, +41 58 480 87 22