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Innovationen 2019

Der Planungsausschuss hat die folgenden Projekte in die Innovationen 2019 aufgenommen:

Conversational E-Government – Sprachassistenten für intuitive E-Government-Dienste (FHS St.Gallen)

Spracherkennung und virtuelle Assistenten werden immer häufiger genutzt. Über die Anforderungen und Erfolgskriterien für deren Einsatz bei E-Government-Diensten ist allerdings noch wenig bekannt. Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften St.Gallen untersucht diese und erarbeitet im Rahmen des Innovationsprojekts einen Anforderungskatalog für sprachbasierte E-Government-Dienste. Sie entwickelt einen funktionalen Prototyp eines sprachbasierten E-Government-Dienstes und testet diesen mit Einwohnerinnen und Einwohnern, um Handlungsempfehlungen für die Gestaltung und Umsetzung ableiten zu können. Kooperationspartner ist die öffentlich-rechtliche Anstalt «eGovernment St.Gallen digital.».

Publikation von Basisregistern und zentralen Vokabularen als Linked Open Data (Schweizerisches Bundesarchiv)

Das Schweizerische Bundesarchiv prüft, welches die relevanten Basisregister und zentralen Vokabulare für die Publikation in Linked Open Data durch Schweizer Behörden sind. Dazu führt es bei interessierten Verwaltungsstellen eine Konsultation durch. Im Dialog mit den jeweiligen Datenhaltern untersucht das Amt Hürden und Herausforderungen bei der Publikation der Daten als Linked Open Data. Ziel ist, dass die Datenhalter die in der Konsultation identifizierten Daten zukünftig als Linked Open Data aufbereiten. Im Rahmen des Projekts werden zudem zwei bis vier Basisregister und zentrale Vokabulare zu Linked Open Data aufbereitet, um konkrete Beispiele und Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen zu können.

Progressive Web-Applikationen für die Bevölkerung (Kanton Freiburg)

Die Bevölkerung in der Schweiz nutzt oft das Smartphone, um auf das Internet zuzugreifen. Applikationen für mobile Geräte bieten den Nutzenden viele Vorteile, wie Offline-Verfügbarkeit, Benachrichtigungen oder geografische Ortung. Progressive Web-Applikationen verfügen ebenfalls über diese Vorteile. Sie sind zudem plattform- bzw. geräteunabhängig einsetzbar, wodurch Kosten in der Entwicklung und dem Betrieb gespart werden können. Im Rahmen des Innovationsprojekts prüft der Kanton Freiburg den Einsatz dieser Technologie für E-Government-Lösungen. Er erstellt einen Proof-of-Concept und einen Leitfaden zur Migration einer Standard-Webanwendung in eine Progressive Webapplikation.