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E-Government-Architektur

Die E-Government-Architektur schafft die Voraussetzungen dafür, dass bei Bund, Kantonen und Gemeinden autonom Bausteine erstellt werden können, welche zusammen ein funktionierendes und für die Kunden einfach zugängliches und effizient nutzbares E-Government-Angebot ergeben. Innerhalb der Verwaltung können die Leistungen effizient und ohne Medienbrüche erbracht werden.

Beschreibung Zielzustand

Die Umsetzung von E-Government-Vorhaben erfolgt in einer Vielfalt von Handlungsfeldern, die im Interesse der Wirksamkeit und Effizienz miteinander abzustimmen sind. Interoperabilität und gemeinsam getragene Standards spielen eine entscheidende Rolle in der Erhaltung der lokalen Autonomie. Die E-Government Architektur schafft die Voraussetzungen für die Realisierung einer vernetzten E-Government Landschaft geprägt von einheitlichen Konzepten und gemeinsam getragenen Standarddiensten.

Aktuelle E-Government Vorhaben verfolgen zumeist organisationsübergreifende Ansätze. Die prozessübergreifende Kooperation und der Einsatz von verschiedenen IKT-Bausteinen sind ein fester Bestandteil der vernetzten Verwaltung Schweiz. Behörden agieren nicht isoliert voneinander, sondern arbeiten sehr oft zusammen. Die Leistungen der Behörden setzen häufig die Einbindung zahlreicher organisationsübergreifender Dienste voraus. Dabei fördert der Föderalismus zwar die Vielfalt, ist jedoch hinderlich für die Vermeidung von Doppelspurigkeiten.

Dokumentation

Leitfaden E-Government-Architektur Schweiz

Der Leitfaden beschreibt das E-Government-Architektur-Management für die Konzeption und den Betrieb der E-Government-Architektur. Die vorgestellten Merkmale, Aktivitäten und Erfolgsfaktoren sollen eine rasche Einführung in der Verwaltung erleichtern.

Modular zusammensetzbare Lösungen gehören zur Vision «E-Government aus dem Baukasten»: wenige standardisierte Komponenten, standardisierte Schnittstellen, gemeinsame Datennutzung, eine gemeinsame technische Plattform und Services, die sich fast beliebig zusammenfügen lassen. Ein Baukasten maximiert den Nutzen und minimiert die Kosten. Die Voraussetzungen für die Erschaffung eines Baukastens ist einerseits ein Bebauungsplan in Form einer E-Government-Architektur. Andererseits ist ein Bebauungsprozess - ein Führungsprozess, der die Konzeption der Architektur und den «Betrieb» der Architektur leitet - erforderlich: das E-Government-Architektur-Management.

Leitfaden E-Government-Architektur
Format:
PDF
Größe:
761 kb
Aktualisiert:

Die Arbeiten des Vorhabens werden im Rahmen der eCH-Fachgruppe «Swiss eGovernment Architecture Community (SEAC)» begleitet. Folgende Dokumente wurden bereits erarbeitet und verabschiedet oder befinden sich im Entwurf:

eCH-Fachgruppe Swiss eGovernment Architecture Community (SEAC)
eCH-0122: Architektur E-Government Schweiz: Grundlagen
eCH-0123: Architektur E-Government Schweiz: Vertrieb
eCH-0124: Architektur E-Government Schweiz: Produktion
eCH-0125: Architektur E-Government Schweiz: Kommunikation

Verantwortliche Organisation

Geschäftsstelle E-Government Schweiz

Kontakt: info(at)egovernment.ch, +41 58 464 79 21