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Zum Nutzen der E-Government-Zusammenarbeit

Die Mitglieder des Steuerungsausschusses fassen in kurzen Statements zusammen, warum sie sich für die E-Government-Zusammenarbeit engagieren.

Bundesrat Ueli Maurer, Vorsitzender des Steuerungsausschusses

Bundeskanzler Walter Thurnherr

«E-Government Schweiz entwickelt sich stetig weiter. In der Schweiz wird E-Government Schweiz ab 2022 in die «Digitale Verwaltung Schweiz» übergehen – eine weiterentwickelte Struktur, um die Herausforderungen rund um die Digitalisierung der Verwaltung noch besser anzugehen. Auch beim Bund wird die Organisation angepasst, der neue Bereich DTI in der Bundeskanzlei übernimmt Führung und Koordination bei der digitalen Transformation in der Bundesverwaltung. Ich setze mich weiterhin dafür ein, diesem stetigen Wandel mit neuen Lösungen zu begegnen und die digitalen Angebote des Staates zu verbessern.»

Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch

«Um den Unternehmen eine möglichst unbürokratische Abwicklung der Geschäfte mit den Behörden zu ermöglichen, setzen Bund, Kantone und Gemeinden in der E-Government-Strategie Schweiz auf einen Ausbau der elektronischen Leistungen für die Wirtschaft. Eines der Schlüsselprojekte hierfür ist der Aufbau eines interföderalen One-Stop-Shops für Unternehmen. Die öffentliche Verwaltung leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz.»

Regierungsrätin Maya Büchi-Kaiser

«Jung und Alt verlangen heute vermehrt elektronische Dienstleistungen mit Interaktionsmöglichkeiten. Und vor allem eine effiziente Verwaltung, die sich den neuen Möglichkeiten der Digitalisierung annimmt. Personen sollen flexibler werden, mit weniger Ressourcen mehr Aufwand bewältigen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Dienstleistungsqualität. Um diesen sich ständig wandelnden Anforderungen gerecht zu werden, muss die Digitalisierung in der Verwaltung beschleunigt werden. Ich setze mich dafür ein, Bund, Kantone, Städte und Gemeinden digital weiter zu bringen.»

Staatsrat Jean-Pierre Siggen

«Das E-Government stellt eine einzigartige Möglichkeit zur Optimierung und Vereinfachung von Verwaltungsprozessen dar. Es ermöglicht ferner der kommunalen und der kantonalen Ebene, sich dank einem klaren Konzept und der Bereitstellung von integrierten Dienstleistungen über ein koordiniertes Wirtschaftsökosystem enger zusammenzuschliessen. Auf diese Weise können die Erwartungen der Bevölkerung an die Verfügbarkeit und die Effizienz auf breiter Front erfüllt und gleichzeitig grössenbedingte Einsparungen erzielt werden. Mit der Einführung der digitalen Identität in den nächsten Jahren wird das E-Government auf allen Stufen des Föderalismus einen weiteren wichtigen Schritt nach vorne machen.»

Kanzleidirektor Daniel Spadin

«Das bewährte föderale System der Schweiz soll angesichts der digitalen Transformation nicht nur erhalten bleiben, sondern seine Stärken sollen auch für die digitale Verwaltung genutzt werden. Der gelebte Föderalismus bzw. die Einbindung aller staatlichen Ebenen erlaubt es, die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft am besten zu erfassen und abzudecken. Zukunftsfähige und nutzerorientierte digitale Systeme müssen vernetzt, modular aufgebaut und flexibel einsetzbar sein. Ich bin überzeugt, dass eine Kooperation über E-Government Schweiz die richtigen Rahmenbedingungen schafft, welche für die Entwicklung eines solchen übergreifenden E-Government-Systems nötig sind.»

Stadtpräsident Michael Künzle

«Die Stadtverwaltungen gestalten im Auftrag der Politik, bzw. ihrer Einwohnerinnen und Einwohner die Verkehrs- und Quartierplanung, das kulturelle Angebot und garantieren öffentliche Dienstleistungen wie die Abfallentsorgung. Sie legen so den Rahmen für das städtische Zusammenleben. Bei diesem Auftrag sind die vielfältigen Möglichkeiten, welche die neuen Technologien und das Internet bieten, zu nutzen. Diese ermöglichen der Verwaltung, ihre Dienstleistungen weiterzuentwickeln und gemäss den Ansprüchen der Bevölkerung und der Wirtschaft zu optimieren. Die Städte haben betreffend E-Government häufig eine andere Ausgangslage als die Kantone oder der Bund. Damit die städtischen Anforderungen bei der Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz berücksichtig werden, setze ich mich im Steuerungsausschuss für die nationale Zusammenarbeit im E-Government ein.»

Gemeindepräsident Beat Tinner

«Die meisten Behördenkontakte weisen Einwohnerinnen und Einwohner mit ihrer Gemeinde auf. E-Government beginnt daher auf Gemeindeebene. Für Politik und Verwaltung gilt es, dieses Potential zu nutzen und den elektronischen Kanal für den Geschäftsverkehr anzubieten. Ihr Online-Angebot kann dabei jede Gemeinde nach eigenen Schwerpunkten ausgestalten. Nationale Infrastrukturen und Basismodule wie die elektronische Identität müssen jedoch schweizweit bereitgestellt werden. Dafür braucht es die Zusammenarbeit zwischen allen Staatsebenen. Die E-Government-Strategie Schweiz baut mit ihrem Schwerpunktplan auf das Subsidiaritätsprinzip, so dass sich kommunale, kantonale und nationale Online-Dienste schrittweise ergänzen.»

Peter Bernasconi

«Die Digitalisierung erfasst heute viele Bereiche unseres Lebens. Die Schweizer Verwaltungen möchten ihren Einwohnerinnen und Einwohnern zeitgemässe Dienstleistungen anbieten. Um das zu ermöglichen, genügt es nicht, bisher analoge Services online anzubieten. Ein wirklicher Mehrwert entsteht den Nutzerinnen und Nutzern und auch den Behörden erst, wenn bestehende Prozesse aus einer Gesamtsicht neu beurteilt und wo nötig neu gestaltet werden. Dabei können Verwaltungsstellen voneinander profitieren, wenn sie sich austauschen. Diese Zusammenarbeit fördert E-Government Schweiz im Rahmen des Schwerpunktplans und verschiedener Veranstaltungen.»