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Zahlen und Fakten 2021

Das Zahlen und Fakten illustriert, wie sich das E-Government in der Schweiz entwickelt und ausbreitet. Es zeigt, wie Bund, Kantone und Gemeinden bei der Umsetzung von elektronischen Behördenleistungen vorankommen und wie die Bevölkerung und Unternehmen diese beurteilen.

eUmzugCH wird in 18 Kantonen eingesetzt

41 % der Gemeinden sind an das Portal angeschlossen, über das täglich rund 300 Umzugsmeldungen verarbeitet werden. Die Hälfte davon erfolgt über Mobilgeräte. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich im Jahr 2020 die Anzahl elektronischer Umzugsmeldungen verdoppelt.

Quelle: Umfrage Geschäftsstelle E‑Government Schweiz

eUmzug CH 2021

E-Government in Zahlen: Ranglisten

Ranglisten CH im Vergleich zum Ausland, aus dem Monitoring
Quellen: eGovernment Benchmark EU 2020, eGovernment Survey UN 2020, Global Innovation Index WIPO 2020

Die Schweiz besitzt beste Voraussetzungen für ein fortschrittliches E-Government

Durch die hohen Ausgaben in Forschung und Entwicklung und der erstklassigen Hightech-Produktion bietet die Schweiz einen nährhaften Boden für technologische Innovationen. Sie zeichnet sich durch die hohe Qualität bei Universitäten und dem grossen Humankapital (Alphabetisierungsgrad, Schuljahre, Einschulungsquote) aus. Ausserdem weist sie eine hohe Zahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Patentmeldungen auf.

In Bezug auf die Dichte an Breitbandanschlüssen und die Ausbreitung des Mobilfunknetzes ist die Schweiz weltweit führend.

Quellen: eGovernment Survey UN 2020, Global Innovation Index 2020 WIPO

Genereller Anstieg der Nutzung von E-Services

60 % (+2 %) der Schweizer Bevölkerung haben in den letzten 12 Monaten ein Online-Angebot der Behörden genutzt. 66 % der Stadtbewohnerinnen und -bewohner nutzen digitale Behördendienste, während etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf dem Land den elektronischen Kanal wählt.

Quelle: eGovernment Monitor 2020

Wunsch nach mehr Online-Diensten nach der Krise

Hohe Zufriedenheit mit E-Services der Behörden

Eine stärkere Orientierung an Nutzerinnen und Nutzern reduziert Barrieren

45 % der Schweizer Bevölkerung nutzt keine elektronischen Behördendienste, weil sie diese nicht kennt. Für die Hälfte der Bevölkerung ist der persönliche Kontakt auf dem Amt wichtig und einfacher. Als weitere Hürden nennen ca. 40 % der Befragten die undurchschaubare Struktur von E-Services, die Besorgnis bezüglich des Datenschutzes und die Angst vor Konsequenzen bei unvollständiger Dateneingabe.

Quelle: E‑Government-Monitor 2020

Digitale Identifikation

Aufholbedarf in Bezug auf Offenheit

Transparenz CH versus EU, open government data

Partizipativer Ideen- und Budgetierungsprozess im Zürcher Quartier Wipkingen

Wie können mehr Menschen in ihrem Quartier direkt mitreden und mitgestalten? Im Herbst 2020 wurden in Wipkingen durch die Mitwirkung der Bevölkerung knapp 100 Quartierideen gesammelt. Ein Quartierbudget von CHF 40'000.- wird bis Sommer 2021 auf 27 beliebtesten Ideen verteilt. Das Projekt wurde finanziell durch E-Government Schweiz unterstützt.

Quelle: E-Government Schweiz, Stadt Zürich

Elektronische Steuererklärung: meistgenutzter Online-Dienst

Der Datenaustausch hat sich etabliert und nimmt stetig zu

Die Plattform sedex (secure data exchange) sorgt für den sicheren automatischen Datenaustausch zwischen Organisationseinheiten. Aktuell wird sedex von über 7'700 Organisationseinheiten in über 86 Domänen aus Bundesämtern, Kantonen sowie diversen Vereinigungen eingesetzt. Im Jahr 2020 wurden ca. 22.5 Millionen Meldungen via sedex sicher und nachvollziehbar übermittelt. 2016 waren es noch 13,8 Millionen. Für die Verschlüsselung und Authentifizierung werden über 4'000 Zertifikate vom sedex-Support bewirtschaftet.

Quellen: Bundesamt für Statistik, www.sedex.ch