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Zahlen und Fakten 2020

Das Zahlen und Fakten illustriert die Entwicklung und Ausbreitung von E-Government in der Schweiz. Es zeigt, wie Bund, Kantone und Gemeinden bei der Umsetzung von elektronischen Behördenleistungen vorankommen, und wie Bevölkerung und Unternehmen diese beurteilen.

Die Kantone und Gemeinden arbeiten im E-Government grossenteils zusammen

Die Schweiz wird digitaler und mobiler

Innerhalb von fünf Jahren ist die Internetnutzung in den Schweizer Haushalten um ca. zehn Prozent gestiegen und liegt aktuell bei 93 %. In der Altersklasse zwischen 15 und 55 Jahren liegt sie sogar bei 100 %. Acht von zehn Personen nutzen das Internet über mobile Geräte. Vor zwei Jahren tat dies nur ein Viertel.

Quelle: Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten 2019

Schweizerinnen und Schweizer sind digital affin

Die Mehrheit der Schweizer Wohnbevölkerung hat erweiterte digitale Fähigkeiten. Eine bedeutende Quelle für die fortgeschrittenen digitalen Kompetenzen ist die Arbeitswelt. 87 % der Schweizer Erwerbstätigen nutzen ein elektronisches Gerät bei der Arbeit (z. B. einen Computer). 

Quelle: Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten 2019

Nutzungspotenzial von E-Services besteht noch

Fast 70 % der Einwohnerinnen und Einwohner suchten im letzten Jahr nach Informationen auf Webseiten der öffentlichen Verwaltung, 60 % haben Formulare heruntergeladen und ungefähr die Hälfte hat Formulare digital ausgefüllt. Im internationalen Vergleich liegt die Schweiz mit dem sechsten Platz bei der Nutzung elektronischer Behördendienste deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Oben auf der Liste befinden sich Nordische Länder wie Dänemark und Norwegen.  

Quelle: Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten 2019

Hohe Zufriedenheit mit E-Services der Behörden

Die Zufriedenheit mit digitalen Behördendiensten nimmt in den drei untersuchten Ländern kontinuierlich zu und liegt in der Schweiz auf 73 %, in Österreich auf 74 % und in Deutschland auf 60 %. 

Quelle: E Government-Monitor 2019

Eine stärkere Orientierung an Nutzerinnen und Nutzern reduziert die Barrieren

Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer nutzen keine elektronischen Behördendienste, weil sie solche nicht kennen. Als weitere Hürden nennen die Befragten die unpersönliche Abwicklung (42 %) von E-Services sowie Sorgen bezüglich der Datensicherheit (40 %). 

Quelle: E Government-Monitor 2019

E-ID und Once-Only sind noch zu verankern

Basisdienste sind entscheidend, damit sich E-Government etabliert. Rund die Hälfte der Schweizer Bevölkerung wünscht eine einzige digitale Identität. Zwei Drittel der Bevölkerung stehen der einmaligen Abgabe persönlicher Daten an die Behörden neutral bis positiv gegenüber. Dennoch möchte über die Hälfte, dass die Behörden sie vor jeder Datennutzung informieren.
 
Quelle: E Government-Benchmark 2019 und E Government-Monitor 2019

Die Bevölkerung wünscht transparente Behördenprozesse

Wenn es um die Nachvollziehbarkeit geht, wie die Behörden Leistungen abwickeln oder Personendaten verwenden, wünscht die Bevölkerung mehr Transparenz. Die Schweiz liegt diesbezüglich hinter dem Durchschnitt der EU-Staaten (CH 44 %; EU 66 %). 

Quelle: E Government-Benchmark 2019 und Nationale E Government-Studie 2019

Die elektronische Abwicklung der Steuererklärung ist schweizweit etabliert

Die Schweiz ist zum 9-ten Mal in Folge das innovativste Land der Welt!

Die Schweiz punktet mit sehr guten Noten bei Ausgaben für Forschung und Entwicklung, der Qualität ihrer Universitäten, Patentanmeldungen und der Herstellung von Hightech-Produkten. Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist sie stärker als vor fünf Jahren. Verbesserungspotenzial hat sie noch beim Online-Service der Regierung. Der Schweiz folgen im internationalen Ranking Schweden, die USA und die Niederlande.
 
Quelle: The Global Innovation Index 2019