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Zahlen und Fakten 2019

Das Zahlen und Fakten illustriert die Entwicklung und Ausbreitung von E-Government in der Schweiz. Es zeigt, wie Bund, Kantone und Gemeinden bei der Umsetzung von elektronischen Behördenleistungen vorankommen, und wie Bevölkerung und Unternehmen diese beurteilen.

E-Government-Strategie Schweiz fest bei den Kantonen verankert

25 Kantone besitzen eine E-Government-Strategie. Nur ein Kanton hat noch keine. Die E-Government-Strategie Schweiz findet in den Kantonen grosse Unterstützung. 22 Kantone haben ihre kantonalen Strategien eher stark bis vollständig an die nationale E-Government-Strategie angepasst. 

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2019

Online-affine Schweizer Bevölkerung

Der elektronische Kanal ist im Kontakt mit den Behörden die erste Wahl. Von den 36 % der Befragten, die elektronisch starten, schliessen aber nur 25 % den Behördengang über diesen Kanal ab: Die Übrigen nehmen den Abschluss hauptsächlich persönlich oder per Brief vor. Dies deutet darauf hin, dass viele der angebotenen E-Services noch nicht durchgängig elektronisch verfügbar sind. 

Quelle: E-Government-Monitor 2018

Nutzung: Einmal online, immer online

Die Schweizer Bevölkerung ist grossmehrheitlich zufrieden mit dem E-Government-Angebot der Behörden. Hat eine Person einmal E-Services der Verwaltung genutzt, bleibt sie häufig bei diesem Kanal. 

Quelle: E-Government-Monitor 2018

Bekanntheit um 25 % verbessert

Die Schweizer Behörden vermochten die Nutzungsbarrieren seit 2014 entscheidend abzubauen. Dennoch geben 45 % der Befragten an, dass sie E-Government-Angebote nicht (intensiv) nutzen, da sie diese nicht kennen. 

Quelle: E-Government-Monitor 2018

Höhere Stimmbeteiligung dank E-Voting?

Bundesrat will «Digital First»

Der Bundesrat hat in den Eckwerten für die E-Government-Strategie Schweiz 2020-2023 festgelegt, dass der Behördenverkehr zukünftig gemäss dem Leitbild «Digital First» primär elektronisch abgewickelt werden soll. Bevölkerung und Unternehmen wollen ihrerseits, dass die Verwaltung auf elektronische Leistungen setzt. 

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2019
Medienmitteilung des Bundesrates vom 14.11.2018

Unternehmen sparen 47 Millionen Franken

Das KMU-Portal und EasyGov.swiss generieren zusammen für die Schweizer Unternehmen einen jährlichen Nutzen von rund 47 Millionen Franken. Der Online-Schalter EasyGov ist seit November 2017 online. Per Ende 2018 waren auf dem Portal 21 Behördenleistungen verfügbar, und über 9000 Nutzerinnen und Nutzer registriert. 

Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft SECO

Grosses Vertrauen in E-Government Dienste

Rund 66 % der Bevölkerung vertrauen den Online-Diensten der Behörden bezüglich Persönlichkeits- und Datenschutz. Das Vertrauen in E-Services der Unternehmen ist mit 63 % etwas geringer. 

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2019

Schweizerinnen und Schweizer wollen neue Technologien nutzen

Mehr E-Partizipation: Schweizer Behörden holen auf

Die Schweizer Behörden bieten der Bevölkerung immer mehr Möglichkeiten, das öffentliche Zusammenleben und die Verwaltungstätigkeit auch über elektronische Kanäle mitzugestalten. Im Bereich E-Partizipation positioniert sich die Schweiz auf Platz 41 von 193. Sie rückt damit seit 2016 um 31 Ränge vor. 

Quelle: UN eGovernment Survey 2018

Basisdienste: grosser Aufholbedarf

Die Schweiz liegt im Ausbaustand grundlegender Basisdienste und Infrastrukturen deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt (CH 24 %; EU 56 %). Grund dafür sind die fehlenden Basisdienste wie z. B. die E-ID oder gemeinsam genutzte Datenregister. 

Quelle: E-Government-Benchmark-Bericht der EU 2018

E-Steuererklärung ist Top E-Government-Leistung

Sowohl die Bevölkerung (70 %) als auch die Wirtschaft (46 %) erledigen die Steuererklärung mit Vorliebe elektronisch. 

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2019