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Blockchain

Eine Blockchain stellt eine Datenstruktur dar, in der die Authentizität und Integrität der darin gespeicherten Datensätze (z. B. Transaktionen) mit Hilfe kryptografischer Verfahren abgesichert ist, und die dezentral über ein Peer-to-Peer (P2P) Netzwerk gespeichert werden kann. Damit lässt sich z. B. ein verteiltes Kassenbuch (auch «Distributed Ledger» genannt) oder ein verteiltes Register implementieren.

Im Hinblick auf den Einsatz in der Verwaltung muss geklärt werden, ob und wenn ja wie mit Hilfe der Blockchain-Technologie Behördendienste effizienter, effektiver, sicherer und direkter umgesetzt und angeboten werden können. Die potenziellen Einsatzgebiete liegen in der verteilten Registerführung, der möglicherweise verbesserten Verifizierbarkeit von Abstimmungen und Wahlen im Rahmen von «E-Voting», sowie im Einsatz von Programmen, die in einer Blockchain dezentral gespeichert und als sogenannte «Smart Contracts» automatisiert ausgeführt werden können, um Transaktionen zu tätigen, die nachvollziehbar, transparent und unverfälschbar sind. Damit können z. B. Kaufverträge für Sachgüter oder Immobilien technisch einfach und direkt umgesetzt werden.

Der Bundesrat will die Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bereich der Blockchain und Distributed Ledger Technologie (DLT) verbessern. Er hat am 14. Dezember 2018 einen Bericht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Blockchain/DLT im Finanzsektor veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, dass der Schweizer Rechtsrahmen gut geeignet ist, mit neuen Technologien wie Blockchain umzugehen.

Bericht zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Blockchain/DLT