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Monitoring 2018

Das Monitoring schafft einen Überblick über die E-Government-Aktivitäten in der Schweiz und stellt sie in Vergleich mit jenen im Ausland. Nationale und internationale Studien bilden dafür die Informationsgrundlage.

E-Government-Strategie

Die E-Government-Strategie Schweiz findet in den Kantonen viel Unterstützung. 25 Kantone besitzen eine E-Government-Strategie. Nur ein Kanton hat noch keine. 22 Kantone passen ihre kantonalen Strategien eher stark an die nationale Strategie an.
 
Quelle : Nationale E-Government-Studie 2019

Online-Angebot

Das E-Government der Schweiz entwickelt sich positiv

Behörden wünschen einen stärkeren Ausbau von E-Government

Kantone setzen stärker auf E-Government als Bund und Gemeinden. Aus Sicht der Behörden aller föderalen Stufen besteht Anpassungsbedarf bei Online-Angeboten der Behörden. Eine Mehrheit der befragten Mitarbeitenden sehen einen eher bis sehr starken Ausbau als nötig (Bund 89 %, Kantone 95 % und Gemeinden 69 %).

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2017

Das bestehende Online-Angebot ist nutzerfreundlich

Zufriedenheit auf hohem Niveau

Die Zufriedenheit der Bevölkerung mit den elektronischen Dienstleistungen der Schweizer Behörden liegt bei 71 % auf hohem Niveau - höher als in Deutschland und gleichauf mit Österreich. 

Quelle: E-Government Monitor 2018

Rückläufiger Trend bei der Nutzung

Informationsbezug primär auf elektronischem Kanal

Schweizerinnen und Schweizer wählen häufig den elektronischen Weg, um sich zu informieren oder ein Geschäft mit der Behörde abzuschliessen. 36 % der Befragten wählt bei der Suche nach Informationen das Internet als ersten Kanal.

Quelle: E-Government Monitor 2018

Barrieren nehmen ab

Die Hürden, die einer Nutzung von E-Services im Wege stehen, wie mangelnde Bekanntheit oder schwere Verständlichkeit der Angebote, haben abgenommen: Seit 2014 hat sich die Bekanntheit um 25 % verbessert. Dennoch zeigt die stagnierende Nutzung von E-Services im Langzeitvergleich, dass die Nutzungsbarrieren weiter abzubauen sind. Noch rund 45 % geben an, die Online-Angebote nicht zu kennen. Entwicklungspotenzial besteht auch bei der Durchgängigkeit und bei der inhaltlichen und sprachlichen Verständlichkeit der elektronischen Angebote. Zudem bestehen Sorgen bezüglich des Datenschutzes und der Datensicherheit.

Quelle: E-Government Monitor 2018

Unternehmen greifen mehr zu E-Services als die Bevölkerung

80 % der Schweizer Unternehmen nutzen elektronische Dienstleistungen der Behörden. 33 % geben an, alle oder fast alle Behördengeschäfte online zu erledigen. Etwas mehr als ein Drittel erledigt ungefähr die Hälfte der Geschäfte elektronisch. Die Zufriedenheit der Wirtschaftsvertreter mit dem Online-Angebot der Verwaltungen ist sehr positiv: 70 % der befragten Unternehmen sind damit zufrieden.

Quelle: Nationale E-Government-Studie 2017

Infrastruktur

Ausgezeichnete Voraussetzungen für flächendeckendes E-Government

Basisdienste

In der Schweiz fehlen grundlegende Basisdienste

Die Schweiz liegt, trotz leichter Verbesserung zum Vorjahr, im Ausbaustand grundlegender Basisdienste (z. B. elektronische Identitäten und authentische Quellen) deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt (CH 24 %; EU 56 %). Basisdienste sind entscheidend für durchgängige elektronische Behördenleistungen.

Quelle: EU eGovernment Benchmark 2018

Transparenz

Personendaten und Prozesse müssen transparenter werden

Dieselbe Studie zeigt, dass die Schweiz trotz Entwicklungen in den letzten Jahren im Bereich der Transparenz noch aufzuholen hat. Sie liegt immer noch hinter dem EU-Durchschnitt (CH 37 %; EU: 60 %). Wenn es um Informationen zu Zuständigkeiten und Leistungen der Verwaltung geht, sind die Behörden offen (CH 65 % EU 71 %). Wenn es um die Transparenz der Abwicklung von Leistungen (CH: 25 %; EU: 52 %) und Personendaten (CH: 28 %; EU: 52 %) geht, liegen die Behörden in der Schweiz weit hinter dem Durchschnitt der EU-Staaten.

Quelle: EU eGovernment Benchmark 2018