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Monitoring 2016

Das Monitoring beschreibt das Abschneiden der Schweiz im E-Government im internationalen Vergleich in den Bereichen «Voraussetzungen», «Online-Dienste», «Nutzerorientierung», «E-Partizipation», «Transparenz» und «Schlüsselmodule».

Voraussetzungen

Quelle: WEF Global Technology Report 2016

Online-Dienste

Die Schweizer Unternehmen sind bei der Nutzung respektive Anwendung und Implementierung digitaler Lösungen international führend. Die hiesigen Behörden bieten ihrerseits bei der Gründung eines Unternehmens oder bei regulären Geschäftstätigkeiten ein breites Angebot an Informationen und Leistungen grenzüberschreitend elektronisch an. Dies wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit der Wirtschaftsvertreter mit dem Online-Angebot der Verwaltungen aus (84% der befragten Unternehmen).

Ein ähnlich positives Bild zeigt sich auch in der Bevölkerung (Nutzung: 65% der Befragten und Zufriedenheit: 75% der Befragten).

Auch die Verwaltung nutz elektronische Dienste, um mit der Bevölkerung zu interagieren (64% des maximal erreichbaren Wertes). Bezogen auf die ausgezeichneten Voraussetzungen in der Schweiz wird E-Government durch die Verwaltung aber noch nicht genügend ausgeschöpft.

Quellen: eGovernment Monitor 2016, Firmen und E-Government 2015, WEF Global Technology Report 2016

Quelle: eGovernment Monitor 2016

Nutzerorientierung

Die Schweiz nähert sich gemäss Untersuchung der Europäischen Kommission bezüglich Benutzerfreundlichkeit dem EU-Durchschnitt. Gemessen wird die Benutzerfreundlichkeit von Internetseiten der Regierung in ausgewählten Bereichen (Bildung, Gesundheit, Finanzen, Arbeit, Sozialleistungen).

Quelle: EU E-Government-Benchmark-Bericht 2016

E-Partizipation

Quelle: eGovernment Survey der UNO

Transparenz

Die Schweiz liegt betreffend Nachvollziehbarkeit der Online-Transaktionen und der Transparenz bezüglich Datenverwendung hinter dem Durchschnitt der europäischen Länder zurück. Was die elektronische Bereitstellung von Information zur Behördentätigkeit betrifft, ist die Schweiz im europäischen Vergleich auf Kurs.

Quelle: E-Government-Benchmark-Bericht 2016 der EU

Schlüsselfaktoren

Im Bereich «Basismodule» verzeichnet die Schweiz gegenüber den Vorjahren eine Verbesserung: Elektronische Identitäten, sichere Dokumentablagen und Einmalanmeldungen stehen in den untersuchten Lebensereignissen vermehrt zur Verfügung. Im Ländervergleich liegt die Schweiz im Ausbaustand der Basismodule aber noch hinter dem europäischen Durchschnitt zurück.

Quelle: E-Government-Benchmark-Bericht 2016 der EU