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Newsletter E-Government Schweiz 3/2009
Geschäftsstelle E-Government Schweiz
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Beschlüsse aus dem
Steuerungsausschuss: Umsetzung des 3. Konjunkturpakets An seiner vierten Sitzung vom 3. November 2009 konnte der
Steuerungsausschuss E-Government Schweiz feststellen, dass die
Umsetzung des Programms E-Government auf Kurs ist und sich positiv
entwickelt. Zwei neue Vorhaben wurden in den Katalog der priorisierten Vorhaben
aufgenommen. Als wichtigstes Traktandum wurde das Konzept zum Einsatz der
gesprochenen Mittel genehmigt, die im Rahmen der dritten Stufe
konjunktureller Stabilisierungsmassnahmen für E-Government vorgesehen sind.
Dabei ist einerseits die direkte Förderung von priorisierten Vorhaben zu
deren Beschleunigung, insbesondere in der Konzeptphase, vorgesehen.
Andererseits sollen über die Geschäftsstelle E-Government Schweiz Ressourcen
zu spezifischen Themen sowohl für die federführenden Organisationen als auch
für weitere Akteure im Rahmen der Umsetzung der E-Government-Strategie
bereitgestellt werden. |
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November stand im
Rampenlicht von E-Government ffO-Meeting Am 16. November 2009 haben sich alle federführenden
Organisationen (ffO) sowie kantonale Vertreter am 2. ffO-Meeting zur
Diskussion von «Marketing und Usability» in Bern getroffen. Frau
Bundeskanzlerin Corina Casanova hat in ihrer Rede den Einsatz der ffO gelobt,
jedoch auch gefordert, E-Government auf die Bedürfnisse der Menschen und
nicht auf die Erfordernisse der Verwaltung auszurichten. Beat Bühlmann, Sales
Manager bei Google Schweiz, präsentierte in einem packenden Referat den
Umgang mit Marketing und Usability bei Google - ein wichtiger Erfolgsfaktor
des Unternehmens. E-Government-Symposium Am 3. Nationalen E-Government-Symposium vom 17. November 2009 in
Bern haben rund 300 Vertreter aus Industrie, Verwaltung, Forschung und
Politik über E-Government und dessen zukünftige Umsetzung in Bezug auf
ePartizipation und Innovation debattiert. «E-Government ist zurzeit das
dynamischste Pferd im Rennstall der schweizerischen Verwaltung», hielt
Bundespräsident Hans-Rudolf Merz in seiner Eröffnungsansprache fest. Er
betonte, die Umsetzung der E-Government Strategie Schweiz sei in vollem
Gange. Zum dritten Mal durchgeführt, hat sich das Symposium als feste
Veranstaltung der E-Government-Gemeinde in der Schweiz etabliert. Das 4.
E-Government-Symposium wird am 9. November 2010 wiederum in Bern stattfinden. The 5th Ministerial
eGovernment Meeting and Conference In Vertretung für Bundespräsident Hans-Rudolf Merz nahm unter
der Leitung von Peter Fischer, Delegierter Informatikstrategieorgan Bund,
eine kleine Schweizer Delegation am 17. November 2009 am EU Minister-Meeting
in Malmö (Schweden) teil. Die für E-Government verantwortlichen Minister der
EU-Mitgliedsstaaten und der EFTA haben einer Deklaration (Ministerial
declaration on eGovernment policy) zugestimmt, welche den Weg für
E-Government bis 2015 vorgibt. An der vom 18. und 19. November statt gefundenen Konferenz
nahmen fast 1000 Delegierte der EU und EFTA-Länder, Vertreter der
Europäischen Kommission, internationale und regionale Organisationen sowie
Vertreter der IKT-Industrie teil. Dabei lag ein grosser Fokus auf den Themen
eParticipation, eID und Länder übergreifende Interoperabilität. |
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Studien zu
E-Government Nationale Studien In der Schweiz werden jährlich drei Studien im Auftrag
verschiedener Bundesstellen vom Institut gfs.bern durchgeführt. Die am 10.
November 2009 veröffentlichte Studie « Verwaltung und E-Government» hat die
Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz im Auftrag des
Informatikstrategieorgans Bund (ISB) untersucht. Die Resultate der Befragung
zeigen deutlich auf, dass sich die Kantone im Bereich E-Government derzeit
stark engagieren. Die Aktivität bei den Gemeinden stagniert jedoch eher, was
vielfach mit dem Mangel an Ressourcen und zum Teil auch Know-How begründet
werden kann. Wie aus der Befragungen der dritten Studie «Bevölkerung und
E-Government» im Auftrag der Bundeskanzlei hervorgeht, werden die Bedürfnisse
der Bevölkerung derzeit mehrheitlich erfüllt. Die bereits im Frühjahr publizierte Studie «Firmen und
E-Government» im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) zeigt
eine erfreulich positive Entwicklung bei der Beurteilung des E-Government
Angebotes durch die Wirtschaft.
Internationale Studien Am 19. November 2009 ist die EU Benchmark-Studie zu E-Government
von CapGemini im Auftrag der EU-Kommission veröffentlicht worden. Bei der
Studie wurden 20 Behördengänge in 31 europäischen Staaten evaluiert. Bewertet
wurden die Anzahl Dienstleistungen, welche online angeboten werden und die
durchgängige elektronische Abwicklung. |
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Firma CSP AG gewinnt
Ideenwettbewerb zur Nutzenermittlung Die Preisverleihung des Ideenwettbewerbes fand am 2. ffO-Meeting
in Bern statt. Gesucht hatte die Geschäftsstelle E-Government Schweiz ein
Berechnungsmodell, das den Nutzen von E-Government-Vorhaben ermittelt, und
das die verschiedenen Vorhaben bezüglich ihrer Wirksamkeit vergleichen lässt.
Der Expertenrat E-Government Schweiz als Fachjury wählte die Firma CSP AG aus
St. Gallen als Gewinnerin aus. Mit dem prämierten Modell werden nun die
priorisierten Vorhaben der nationalen Strategie evaluiert. |
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Umsetzungserfolge
aus den priorisierten Vorhaben Das digitale Archiv des
Bundes ist in Betrieb Das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) hat offiziell den Betrieb
seines digitalen Archivs aufgenommen. Das E-Government Vorhaben «Archivierung
von elektronischen Daten und Akten» wurde Ende September erfolgreich
abgeschlossen. Ziel des Projektes war es, ein Informatiksystem zur
Archivierung digitaler Unterlagen zu entwickeln. UID: Botschaft verabschiedet Der Bundesrat hat am 28. Oktober 2009 die Botschaft zum
Bundesgesetz über die Unternehmens-Identifikationsnummer (UIDG) zu Handen der
eidgenössischen Räte verabschiedet. Mit dem UIDG wird die formell-gesetzliche
Grundlage zur Einführung einer schweizweit einheitlichen und eindeutigen
Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) gelegt. Als Voraussetzung für
organisationsübergreifende und medienbruchfreie Datentransaktionen kommt der
UID eine zentrale Bedeutung im E-Government zu. Elektronischer
Identitätsnachweis SuisseID Im Rahmen der dritten Stufe konjunktureller
Stabilisierungsmassnahmen hat der Bundesrat die beschleunigte Einführung der
SuisseID beschlossen. Die SuisseID ist in der Schweiz das erste
standardisierte Produkt für einen sicheren elektronischen Identitätsnachweis.
Geschäfte können von Privatpersonen zu Firmen, von Firmen untereinander
sowie vom Bürger zur Verwaltung direkt über das Netz abgeschlossen
werden. Die hohe Transaktionssicherheit und Zeitersparnis sind der
Hauptnutzen für die Wirtschaft. Das SECO sucht Unternehmen, welche die SuisseID für Ihre
Web-Applikation einsetzen wollen. Pilotprojekte können im Jahr 2010 mit einer
Anschubfinanzierung unterstützt werden. eCH-Hilfsmittel für
Geschäftsprozesse erhält E-Government-Preis Schweiz 2009 Anlässlich des E-Government-Symposiums wurde das «eCH-0096 BPM
Starter Kit» mit dem E-Government-Sonderpreis von Bearingpoint Schweiz ausgezeichnet.
Entwickelt wurde das Hilfsmittel von der „eCH Fachgruppe
Geschäftsprozesse" unter Leitung des Informatikstrategieorganes Bund
(ISB). Das BPM-Starter Kit, das bereits im September in einem internationalen
Wettbewerb ausgezeichnet wurde, ist ein Ergebnis zum Vorhaben „B1.03
Einheitliches Inventar und Referenzdatenbank öffentlicher Leistungen",
das unter Federführung der Bundeskanzlei steht. Im Rahmen von laufenden oder
geplanten BPM-Projekten haben bereits verschiedene Bundesstellen, Kantone und
Gemeinden ein grosses Interesse am BPM-Starter Kit bekundet.
BJ und SIX Group realisieren
das eGRIS Das Elektronisches Grundstück-Informationssystem wird in enger
Zusammenarbeit mit den kantonalen Grundbuchämtern umgesetzt. Das Bundesamt
für Justiz (BJ) und SIX Group haben gestützt auf die E-Government-Strategie
des Bundes vereinbart, für die Entwicklung des zentralen elektronischen
Grundstück-Informationssystems eGRIS eng zusammenzuarbeiten. Das Projekt hat
die elektronische Abfrage und Verarbeitung von Grundbuchdaten zum Ziel. Es
wird die Geschäftsabläufe für Kreditinstitute, Grundbuchämter und Notare
vereinfachen und zu massgeblichen Effizienzsteigerungen führen. ISB anerkennt vorläufig
Lösung der Firma PrivaSphere AG als erste elektronische Zustellplattform Elektronische Zustellplattformen sollen die sichere und
nachvollziehbare Zustellung von elektronischen Nachrichten ermöglichen.
Zuständig für die Anerkennung solcher Zustellplattformen ist in der
Bundesverwaltung das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD), genauer das
Informatikstrategieorgan Bund (ISB), gemäss „Verordnung über die
elektronische Übermittlung im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens". Ein
entsprechender Kriterienkatalog wird unter Einbezug der interessierten Kreise
noch ausgearbeitet, weshalb Zustellplattformen vorerst auf Gesuch und gemäss
der erwähnten Verordnung vorläufig anerkannt werden. Eine solche vorläufige
Anerkennung hat das ISB nun erstmals am 17. November 2009 zugunsten der
Zustellplattform der Firma PrivaSphere AG ausgesprochen. |
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Umsetzungserfolge
aus den Kantonen Baselland: Neue Lösung für
Register Der Kanton Baselland hat sich für die Registerfachlösung «Geres
der Bedag Informatik AG» entschieden. Bern: Künftig keine
Papier-Rechnungen mehr Die Steuerverwaltung hat die E-Rechnung lanciert: Neu können die
Steuerrechnungen - wo gewünscht - per Mail empfangen werden. Luzern: Grundstück-Eigentümer
über das Internet abrufbar In Luzern sind Eigentumsinformationen neu auf dem elektronischen
Grundbuchplan abrufbar. Diese Dienstleistung steht via Grundbuchportal http://www.grundbuch.lu.ch/
und via Geoportal http://www.geoportal.lu.ch/ zur Verfügung. Graubünden: Sichere digitale
Kommunikation via IncaMail Graubünden führt als erster Kanton die E-Mail-Plattform IncaMail
für die sichere Kommunikation ein. |
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Agenda ·
Info Society Days, 09./10. März 2010, Bern |
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