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Newsletter E-Government Schweiz 03/2010
Des weiteren berichten wir in diesem Newsletter über den Stand
zur Umsetzung des Paketes E-Government im Rahmen der konjunkturellen
Stabilisierungsmassnahmen. Wie immer erhalten Sie auch Aktualitäten aus den
priorisierten Vorhaben und zu Projekten aus den Kantonen. Geschäftsstelle E-Government Schweiz Folgen Sie uns auf Twitter: http://twitter.com/eGovCH |
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Beschlüsse des
Steuerungsausschusses E-Government Schweiz An seiner Sitzung vom 25. Mai 2010 hat der Steuerungsausschuss
den zwei bisher noch nicht betreuten priorisierten Vorhaben eine
federführende Organisation (ffO) zugeteilt. Es handelt sich dabei um die
Vorhaben "Bewilligungen im Bereich Arbeit" und "Elektronische
Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung", die nun vom Verband
Schweizerischer Arbeitsämter (VSAA), beziehungsweise von der Eidgenössischen
Finanzverwaltung (EFV) umgesetzt werden. Zudem hat der Steuerungsausschuss einen einheitlichen Prozess
beschlossen, der Kriterien und Vorgehen beim Abschluss von priorisierten
Vorhaben umschreibt.
Expertenrat mit neuen
Mitgliedern
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Steuerungsausschuss
mit der SuisseID ausgestattet
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Umsetzung des
E-Government-Konjunkturpakets Die Umsetzung der dritten Stufe konjunktureller
Stabilisierungsmassnahmen für E-Government ist in vollem Gang. Bereits sind
die Mittel für die 2. Tranche des Massnahmenpakets 1(priorisierte Vorhaben)
zugeteilt worden. Die eingereichten Anträge für das Massnahmenpaket 1 haben
die zur Verfügung stehenden Mittel weitgehend überschritten. Die Nachfrage
nach Mitteln aus dem Massnahmenpaket 2 (Ressourcenpool) war hingegen gering,
weshalb der Steuerungsausschuss beschlossen hat, das zweite Massnahmenpaket
zugunsten des ersten aufzulösen. Damit wurde zusätzlich eine Teilfinanzierung
von mehreren Projekten ermöglicht. Bis heute wurden von den durch das Parlament im letzten Herbst
bewilligten 4 Millionen Franken bereits 3,05 Millionen bestimmten
priorisierten Vorhaben zugeteilt. Die Eingabefrist von Anträgen für die
dritte und letzte Tranche läuft per 31. August 2010 ab.
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Umsetzungserfolge
der ffO Verein swissdec mit
GoodPriv@cy® zertifiziert Der Verein swissdec erhält das Datenschutzgütesiegel
GoodPriv@cy® der schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und
Managementsysteme (SQS). Wesentliche Elemente eines
Datenschutz-Managementsystems sind eine Datenschutz-Politik, welche der
Öffentlichkeit zugänglich sein muss, der Aufbau eines Zielsetzungs- und eines
Verbesserungsprozesses, die Gewährleistung der Einhaltung gesetzlicher
Vorgaben, ein standardisiertes Vorgehen bei Verletzungen
datenschutzrechtlicher Grundsätze, die laufende Gewährleistung der
Datensicherheit, etc. Damit würdigt die SQS die Bemühungen von swissdec, die
aufwendige Lohndatenübermittlung der Unternehmen in der Schweiz nicht nur
einfacher, sondern auch sicher zu machen. SuisseID: Über 50
Online-Services mit SuisseID Unübersichtlich viele Benutzernamen und Passwörter
gehören seit dem 3. Mai der Vergangenheit an. Bei über 50
Online-Services kann man sich mit der SuisseID ab jetzt oder in den nächsten Monaten
sicher und einfach anmelden, sowie Dokumente rechtsverbindlich elektronisch
unterschreiben. Insgesamt haben sich 150 Unternehmen und Organisationen für
eine Teilnahme als Pionierprojekt beworben. Die SuisseID ist der erste
standardisierte elektronische Identitätsnachweis der Schweiz. |
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Umsetzungserfolge
aus den Kantonen Luzern: 92 % beurteilen die
E-Government-Strategie Luzern gut bis sehr gut! Die E-Government-Strategie und die Rahmenvereinbarungen wurden
von Kanton und Gemeinden (vertreten durch den Verband Luzerner Gemeinden,
VLG) gemeinsam erarbeitet und von der LuData Projektsteuerung im Dezember
2009 zur Vernehmlassung freigegeben. Die Vernehmlassung wurde in den
Departementen, der Staatskanzlei und den Gerichten sowie in den Luzerner
Gemeinden durchgeführt. Die Auswertung hat ergeben, dass 92 % der Befragten
die E-Government-Strategie Luzern als gut bis sehr gut erachten. Klare
Zustimmungen erhielten die Fragen zu Leitlinien, Zielen und
Handlungsschwerpunkten. Auch die vorgesehene Zusammenarbeit zwischen Kanton
sowie VLG und Gemeinden wird positiv beurteilt. Bern: Kanton Bern nutzt die
Plattform des Kantons Genf Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer aus dem Kanton Bern werden
bald über das Vote électronique-System des Kantons Genf elektronisch
abstimmen können. Die Kantone Genf und Bern sowie der Bund haben am 23. April
2010 in Bern eine entsprechende Übereinkunft unterschrieben. Neben dem Kanton
Bern nutzt bereits der Kanton Basel-Stadt die elektronische Plattform von
Genf. St.Gallen: Neues VRSG-Portal
kann mit der SuisseID genutzt werden Das Verwaltungsrechenzentrum St. Gallen (VRSG) bietet mit seinem
neuen ePortal den Steuerpflichtigen Online-Zugriff auf ihr Steuerkonto. Die Anmeldung
kann neu auch mittels SuisseID durchgeführt werden. Mit der Erweiterung der
Authentisierung um die SuisseID leistet die VRSG schweizweite Pionierarbeit. Kooperationsprojekt arcun:
Fünf Schweizer Archive setzen ihr Projekt gemeinsam Im Rahmen des Projekts arcun (rätoromanisch für
"Speicher" oder
archival repository for collaborative use) haben sich in der
Schweiz vier Staatsarchive (AG, AR, BS und UR) sowie ein Stadtarchiv (LU)
zusammengeschlossen, um gemeinsam adäquaten Speicherplatz für die
Langzeitarchivierung zu erwerben und einzurichten. |
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eCH Newsletter Nr. 32 zum Thema Records Management und GEVER
erschienen Abschaltung Prozessplatform process.ech.ch |
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International United
Nations E-Government Survey 2010: Resultate der Schweiz Im Mai 2010 haben die Vereinten Nationen ihre fünfte Studie seit
2003 zur Entwicklung von E-Government in den 192 Mitgliedstaaten
veröffentlicht. Zusammenfassend wird daraus ersichtlich, dass E-Government
weltweit aus der Experimentierphase herausgetreten und sich als
unverzichtbares Instrument für eine effizientere und transparentere
Verwaltung positioniert hat. Viele Länder haben in den letzten zwei Jahren
trotz, oder vielleicht gerade wegen der globalen Finanzkrise enorme
Investitionen und Anstrengungen unternommen, ihre Dienstleistungen
elektronisch verfügbar zu machen.
Deutschland Die Bundesregierung hat die von Bundesinnenminister Dr. Thomas
de Maizière vorgelegten Eckpunkte zur Beteiligung der Bundesverwaltung an der
einheitlichen Behördenrufnummer 115 beschlossen. |
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Agenda
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