E-Government Schweiz - Navigation

Drucken | Schliessen
Logo ISB Logo KdK
E-Government Schweiz

Controllingprozess

Der Controllingprozess für die E-Government Strategie Schweiz umfasst einerseits die Informationsbeschaffung und Auswertung und andererseits das Ableiten und Ergreifen von korrigierenden Massnahmen zur Steuerung der Strategieumsetzung. Als Steuerungsinstrument wird ein Kennzahlensystem (Cockpit) eingesetzt, welches eine umfassende Sicht auf den Stand von E-Government in der Schweiz  liefert.

Die Kennzahlen umfassen vier Dimensionen:


Auswertung

Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben (November 2009):

1. Finanzierung:

Stand der Finanzierung: Bei 17% ganz, 22% teilweise, 2% nicht geregelt. Restliche Vorhaben noch offen.
Bei 40% der initialisierten Vorhaben ist die Finanzierung gesichert.


2. Zufriedenheit aus Sicht des Zielpublikums:

a.) Wirtschaft

Wirtschaft: 79% der befragten beurteilen das E-Government Angebot positiv
Das staatliche Internetangebot wird mehrheitlich gut bewertet. Dies gilt sowohl
für die einzelnen Ebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) wie auch für das Internetangebot der staatlichen Verwaltung insgesamt.
Die Kundenfreundlichkeit wird seit 2006 jedes Jahres besser eingeschätzt, währenddem der Anteil Unzufriedener konstant bleibt.
Auch in den verschiedenen Branchen werden die Bedürfnisse der Befragten gut erfüllt.
Grossmehrheitlich (über 80%) finden die Befragten der Branchen Verkehr, Informa49
tion/Kommunikation, Kreditinstitute, Grundstückwesen, Gesundheit/Sozialwesen und
Bau, dass das Angebot den Bedürfnissen gut entspricht.

b.) Bevölkerung

Bevölkerung: 86% der Befragten beurteilen das E-Government Angebot postitiv
Das Angebot entspricht ganz allgemein einem gewissen Bedürfnis der Befragten. 71% der Befragten mit Internetzugang sind der Meinung dass das Internetangebot der Verwaltung den Bedürfnissen eher oder stark entspricht.
Auch sind 86% aller Befragten mit den Seiten von Gemeinde, Kanton und Bund eher oder sehr zufrieden.

3. Mitwirkung der Kantone

15 Kantone stützen ihre Strategie auf die nationale E-Government Strategie ab. Die Abstützung auf eine übergeordnete Strategie nimmt auf Gemeinde- und Kantonsebene zu.

 

21 Kantone halten die eCH-Standards, 22 Kantone die Datenschutzvorgaben ein.
Die Einhaltung von eCH-Standards verbessert sich auf allen drei staatlichen Ebenen, wobei die Gemeinden gegenüber Kantonen und der Bundesverwaltung im Hintertreffen sind.

4. Internationaler Vergleich

a.) Ranking in der Studie eEurope Benchmarking

Ausbaustandard Online-Angebot: EU 83%, CH 67% Beim Ausbaustand steht die Schweiz 2009 in Europa auf Rang 28 von 31. Dieses ergibt sich aus dem unterschiedlichen Ausbaustand der 20 gemessenen Dienstleistungen in den Kantonen, deren Verfügbarkeit und Durchgängigkeit in dieser Studie gemessen werden.

b.) Ranking in der Studie E-ReadinessReport GLOBAL (IBM) und
c.) Ranking in der Studie The Global Information Technology Report (WEF):

Vergleich gegenüber dem Vorjahr: E-Readiness Report (von 9 auf 12), Global Information Technology Report (von 5 auf 4)

 

 

Logos der Bundesverwaltung und der Konferenz der Kantonsregierungen