Suche
Sie befinden sich in:
Controllingprozess
Der Controllingprozess für die E-Government Strategie Schweiz umfasst einerseits die Informationsbeschaffung und Auswertung und andererseits das Ableiten und Ergreifen von korrigierenden Massnahmen zur Steuerung der Strategieumsetzung. Als Steuerungsinstrument wird ein Kennzahlensystem (Cockpit) eingesetzt, welches eine umfassende Sicht auf den Stand von E-Government in der Schweiz liefert.
Die Kennzahlen umfassen vier Dimensionen:
- Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben (wird 2x jährlich durch direkte Befragungen ermittelt);
Aus der Studie "Verwaltung und E-Government" 2009 stammend: - Mitwirkung der Verwaltungen bei der Umsetzung der Rahmenvereinbarung;
- Position der Schweiz im internationalen Vergleich;
- Beurteilung E-Government aus Sicht der Zielgruppen.
Auswertung
Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben (November 2009):
1. Finanzierung:

Bei 40% der initialisierten Vorhaben ist die Finanzierung gesichert.
2. Zufriedenheit aus Sicht des Zielpublikums:
a.) Wirtschaft

Das staatliche Internetangebot wird mehrheitlich gut bewertet. Dies gilt sowohl
für die einzelnen Ebenen (Bund, Kantone und Gemeinden) wie auch für das Internetangebot der staatlichen Verwaltung insgesamt.
Die Kundenfreundlichkeit wird seit 2006 jedes Jahres besser eingeschätzt, währenddem der Anteil Unzufriedener konstant bleibt.
Auch in den verschiedenen Branchen werden die Bedürfnisse der Befragten gut erfüllt.
Grossmehrheitlich (über 80%) finden die Befragten der Branchen Verkehr, Informa49
tion/Kommunikation, Kreditinstitute, Grundstückwesen, Gesundheit/Sozialwesen und
Bau, dass das Angebot den Bedürfnissen gut entspricht.
b.) Bevölkerung

Das Angebot entspricht ganz allgemein einem gewissen Bedürfnis der Befragten. 71% der Befragten mit Internetzugang sind der Meinung dass das Internetangebot der Verwaltung den Bedürfnissen eher oder stark entspricht.
Auch sind 86% aller Befragten mit den Seiten von Gemeinde, Kanton und Bund eher oder sehr zufrieden.
3. Mitwirkung der Kantone
Die Abstützung auf eine übergeordnete Strategie nimmt auf Gemeinde- und Kantonsebene zu.

Die Einhaltung von eCH-Standards verbessert sich auf allen drei staatlichen Ebenen, wobei die Gemeinden gegenüber Kantonen und der Bundesverwaltung im Hintertreffen sind.
4. Internationaler Vergleich
a.) Ranking in der Studie eEurope Benchmarking
Beim Ausbaustand steht die Schweiz 2009 in Europa auf Rang 28 von 31. Dieses ergibt sich aus dem unterschiedlichen Ausbaustand der 20 gemessenen Dienstleistungen in den Kantonen, deren Verfügbarkeit und Durchgängigkeit in dieser Studie gemessen werden.
b.) Ranking in der Studie E-ReadinessReport GLOBAL (IBM) und
c.) Ranking in der Studie The Global Information Technology Report (WEF):


