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Facts & Figures zum Stand der Strategie-umsetzung 2011/2, PDF,
1789 kb
Letzte Änderung: 24.10.2011
Schlussbericht zur Evaluation nach qualitativen Kriterien mit dem Modell "Utilitas" PDF,
2180 kb
Letzte Änderung: 09.12.2010
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- Studie "Verwaltung und E-Government" 2010
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Controllingprozess
Der Controllingprozess für die E-Government Strategie Schweiz umfasst einerseits die Informationsbeschaffung und Auswertung und andererseits das Ableiten und Ergreifen von korrigierenden Massnahmen zur Steuerung der Strategieumsetzung. Als Steuerungsinstrument wird ein Kennzahlensystem (Cockpit) eingesetzt, welches eine umfassende Sicht auf den Stand von E-Government in der Schweiz liefert.
Der strategische Controllingprozess stellt mit vier Dimensionen die Informationsgrundlagen bereit. Dies sind:
- Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben
(wird 2x jährlich durch direkte Befragungen ermittelt);
Aus verschiedenen Studien zu E-Government, aus den Jahren 2010 und 2009 stammend: - Mitwirkung der Verwaltungen bei der Umsetzung der Rahmenvereinbarung;
- Position der Schweiz im internationalen Vergleich;
- Beurteilung E-Government aus Sicht der Zielgruppen.
Auswertung
1. Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben (Oktober 2011):
a) Finanzierung

Bei 11 der 28 noch nicht umgesetzten Vorhaben
ist die Finanzierung voll geregelt. Bei den anderen
konnte die weitere Finanzierung noch nicht oder
nur teilweise geregelt werden. Vor allem Fragen
zur Betriebsfinanzierung oder zur Verteilung der
Kosten zwischen Bund und Kantonen stehen dort
zur Diskussion.
b) Wirtschaftlichkeit und qualitativer Nutzen

4 der 28 noch nicht umgesetzten Vorhaben weisen
eine positive Wirtschaftlichkeit aus, 3 eine negative.
Bei den restlichen Vorhaben kann der monetäre
Nutzen nur schwer geschätzt werden. Qualitativ wird
der Nutzen schwerpunktmässig bei der Prozessoptimierung
festgestellt, gefolgt von Modernisierung und
Qualitätssteigerung.
2. Zufriedenheit aus Sicht des Zielpublikums:
a) Zufriedenheit der Wirtschaft mit E-Government Angeboten

Die Wirtschaftsvertreter sind dem Internetangebot der Verwaltung gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt. Eine Mehrheit beurteilt das Internetangebot der staatlichen Verwaltung insgesamt und auch diejenigen auf den Ebenen Bund, Kanton und Gemeinde als gut.
b) Zufriedenheit der Bevölkerung mit E-Government Angeboten

Das Internet Angebot der Verwaltung entspricht ganz allgemein einem gewissen Bedürfnis der Befragten.62% der Befragten mit Internetzugang sind der Meinung, dass das Internetangebot der Verwaltung den Bedürfnissen eher stark oder stark entspricht. Auch sind 89% aller Befragten mit den Seiten von Gemeinden, Kanton und Bund eher oder sehr zufrieden.
3. Mitwirkung der Kantone
a) Gemeinsame Zielsetzungen

Der Bezug auf vorhandene E-Government-Strategien hat sich in der gesamten Schweiz positiv entwickelt. Controlling-Aktivitäten werden umfassender und damit auch ernster genommen. Die Grafik zeigt den Anteil der Kantone, welche ihre E-Government-Strategie auf die E-Government Strategie Schweiz ausgerichtet haben.
b) Interoperabilität sicherstellen

Erfreulich hat sich die Einhaltung von eCH-Standards und Datenschutzrichtlinien vor allem in den
Kantonen entwickelt. Auf der Ebene der Gemeinden gibt es diesbezüglich gegenüber Bund und Kantonen immer noch Nachholbedarf.
Die Grafik zeigt den Anteil der Kantone, welche einerseits eCH Standards anwenden, und anderseits Vorgaben zur Einhaltung von Datenschutzvorgaben haben.
4. Internationaler Vergleich
a) Ranking in der E-Government Benchmarkstudie der EU
Gemäss der E-Government Benchmarkstudie der EU lag die Schweiz 2010 gesamteuropäisch betrachtet, bezüglich Grad der Online-Verfügbarkeit mit 70% noch etwas unter dem Durchschnitt EU+ (27 EU Mitgliedstaaten plus Island, Norwegen, Kroatien, Türkei und die Schweiz). Von 20 fest definierten Dienstleistungen sind EU-weit durchschnittlich 82% vollständig online verfügbar. Irland, Italien, Malta Österreich, Portugal und Schweden haben die Maximalwerte für diese Messung erreicht.

Beim Ausbaustand der online umgesetzten Dienstleistungen konnte sich die Schweiz im letzten Jahr ebenfalls deutlich verbessern und liegt nun mit 85% nur noch knapp unter dem Durchschnittswert von 89% in den EU+ Staaten.
Weitere internationale Vergleiche
b) Ranking in der Studie E-ReadinessReport GLOBAL (IBM) und
c) Ranking in der Studie The Global Information Technology Report (WEF):

Die Readiness-Indizes zu IT Infrastruktur und Rahmenbedingungen von IBM und WEF zeigen nach wie vor gute Platzierungen der Schweiz im weltweiten Vergleich. So belegt die Schweiz in den «Digital economy rankings» von EIU und IBM Platz 19 von 70 - und im aktuellsten Bericht «The Global Information Technology Report» des WEF Platz 4 von 138 gemessenen Staaten zum zweiten Mal in Folge.

