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Geschäftsstelle
E-Government Schweiz,
Informatikstrategieorgan Bund ISB,
Friedheimweg 14
3003 Bern
Tel. +41 (0)31 324 79 21
Fax. +41 (0)31 322 45 66
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Ideenwettbewerb: Berechnungsmodell zu Wirtschaftlichkeit, Kosten und Nutzen von E-Government-Vorhaben gefunden
Im Rahmen des Strategiecontrollings erhebt die Geschäftsstelle bei den federführenden Organisationen (ffO) periodisch den Umsetzungsstand der priorisierten Vorhaben. Darin enthalten sind auch Daten zu den Investitionen und zum geschätzten Nutzen. Diese zeigen eine deutliche Optimierung und Beschleunigung von Prozessen und die Verbesserung der Datenqualität durch E-Government auf. Bei der Mehrheit der Vorhaben lässt sich der Nutzen jedoch nur schwer in Zahlen ausdrücken. Zudem resultiert dieser nicht nur in der Verwaltung, sondern oft in den Unternehmen oder bei den Bürgern.
Aus diesem Grund hat die Geschäftsstelle E-Government Schweiz einen Ideenwettbewerb durchgeführt, mit dem Ziel, ein homogenes Berechnungsmodell zu Wirtschaftlichkeit und qualitativem Nutzen von E-Government-Vorhaben zu finden.
Die Gewinner: CSP AG
Die höchste Punktzahl im Wettbewerb erreichte das Konzept der St.Galler Beratungsfirma CSP AG.
Das Berechnungsmodell besteht aus den vier Elementen: qualitativer Nutzen, Wirtschaftlichkeit, Auswertung sowie einer Nützlichkeits-Skala (Utilitas). Dabei soll ein Nützlichkeits-Label ermöglichen, die verschiedenen Vorhaben miteinander zu vergleichen. Mit dem Berechnungsmodell soll zudem sichtbar gemacht werden, ob sich ein Vorhaben wirtschaftlich entwickelt hat. Dieser Ansatz hat die Jury vor allem durch seine Einfachheit in der Umsetzung überzeugt. Er berücksichtigt zudem, dass die Datenerhebung für die federführenden Organisationen so einfach wie möglich erfolgen muss. Die Kriterien Einfachheit, Umsetzbarkeit und Wirksamkeit wurden in diesem Fall vollständig erfüllt.
Auf dem zweiten Rang platzierte sich das gemeinsame Konzept des Zentrums für Wirtschaftsinformatik der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaft (ZHAW) und der BINT GmbH gefolgt vom Beitrag des Kompetenzzentrums Public Management und E-Government der Berner Fachhochschule auf Rang drei.
Die eigentlichen Gewinner sind Verwaltung, Wirtschaft und Forschung
Das Siegermodell wird im Rahmen der Strategieumsetzung E-Government Schweiz eingesetzt. Alle Modelle der Finalisten eignen sich zur Erstellung von Nutzenberechnungen. Davon sollen auch Interessenten aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung profitieren. Deshalb werden die Konzepte zur freien Benützung und Weiterentwicklung hier zur Verfügung gestellt.
Teilnehmerbeiträge:
- Wettbewerbsbeitrag der CSP AGLetzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 476kb | Typ: ZIP
- Wettbewerbsbeitrag der ZHAW und BINT GmbHLetzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 361kb | Typ: ZIP
- Wettbewerbsbeitrag der Geschäftsstelle E-Government des Kanton St.Gallen und PWCLetzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 1700kb | Typ: ZIP
- Wettbewerbsbeitrag der Berner Fachhochschule, Kompetenzzentrum Public Management und E-Government (PEG)Letzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 1514kb | Typ: ZIP
- Wettbewerbsbeitrag der Swiss Economics SE AGLetzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 632kb | Typ: ZIP
- Wettbewerbsbeitrag der Dr. Pascal Sieber & Partners AG und Die Ergonomen Usability AGLetzte Änderung: 16.11.2009 | Grösse: 759kb | Typ: ZIP

